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Jetzt kann ich auch endlich mal sagen, ich war beruflich auf den Schwingen einer Boing – unterwegs zum DOCNZ in Wellington. In gefühlten vier Wochen (tatsächlichen 4 Tagen), fabrizierten wir ein Open Air Kino, bei dem es leider so bitterkalt war, dass sage und schreibe 20 Leute aufkreuzten; über die Hälfte davon Freunde von uns. Egal, ich würde sagen, wir haben das Geld der Trusthouse Stiftung gut angelegt, es der Gemeinschaft zurück gegeben. Frei übersetzt aus „giving it back to our community“. Es folgte die Eröffnungsveranstaltung mit ein paar Hanseln und im weitesten Sinne war das ein Klacks, gegen all die folgenden technischen Malheurchen. Die Technik hat uns das ein oder andere Mal im Stich gelassen. Wie auf´s Stichwort ist sie nur Minuten vor Filmstart ausgefallen, nicht schon beim Tech-Check am Abend vorher, und wir mussten „freikarten“ vergeben. Auch wenn wir uns danach nicht freier gefuehlt haben.
Ich habe allerdings einen wunderschöne Doku gesehen „The Mosquito Problem and other Stories“ (=Das Moskitoproblem und andere Geschichten). Spielt in Belene (Ungarn? Bulgarien? Dort wo auch die Donau durchfliesst!) und es geht um dessen Bewohner, die eigentlich alle auf den Aufschwung warten, den sie sich vom Atomkraftwerk erhofft hatten, das allerdings vor einigen Jahren Baustop erhielt. So gibt es den Opa, der Kaffee trinkt, zwei philosophierende Gesellen mit vor sich hinkriechendem Hummer auf dem Tisch, einen Klavierspieler, achja und die Moskitos. En masse. Denn, das Gebiet ist Sumpfland. Wo Wasser, da auch Fliegetier. (Trailer kann man sich anschauen auf der Filmeignen webseite: ).
Nun, und dann trifft es sich natuerlich auch, dass wir pünktlich zum „Homegrown Festival“ in Welly sind. Am Samstag seilte ich mich dann mal eben zum Hafen ab und hab neben Katchafire (!) auch noch die ein oder anderen Festivaleindrücke erleben dürfen. Es war zwar nicht frei, aber der kluge Sparfuchs, positioniert sich eben gut, hinter der crowd in Windrichtung und Sonne auf dem Pelz. Mit Käffchen vom „coffee guy“ und „ümmesünst“ Schoki von den Chicks, die auch noch denken, sie seien toll, wenn sie sich in… Achja, Jim Beam Mädels gab´s auch noch. Aber die waren auf der anderen Seite des Zaunes. Zaunkönig, Zaungast. Knast. Was passt nicht in die Reihe?
Eines möchte ich euch auch nicht vorenthalten: Die Debatte um eine Christus-Statue im malerischen Rödental (bei Coburg). Live aus meiner Hood von meiner Mum höre Nachrichten, wie jene: „Der Stadtrat von Wassertrüdingen hat den 55 Meter hohen Monumental-Jesus abgelehnt – nun will ihn das oberfränkische Rödental. “ ( ) G!
Seid gegrüßt!
Jessica
P.S. Ich hab mir mal die technik der YouTube ausgeborgt, filme angucken ist toller als filme beschreiben. Kann man angucken und kommentieren.
P.P.S. Ich bin mir bei der Ausgestaltung dieses Blogs noch etwas unsicher, werde aber mal demnächst neue Fotos, neuer Header, evlt. andere Widgets (die Dinger an der Seite) ausprobieren. Kurze Frage: Braucht man das Archiv? Das ist so häßlich.
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hi Jessi
liebeGrüße aus dem Fichtelgebirge, brrr kalt und Urlaub schick mal n bissel Sonne rüber sonst kann ich auch Arbeiten gehen, gehst Du?
Das Archiv ist zwar alt aber nicht häßlich. He nicht alles was alt ist, ist häßlich, schau mich an. Alles Gute von uns, Friedy, Dani und Philipp (der Glückliche war bei Helene und sie hat ihm zum Geburtstag gratuliert, dank Anita) Ciao
Kommentar von Dani März 25, 2009 @ 6:57